Abstammung der Bengal Cat

Die Bengalkatze (Prionailurus bengalensis), oft auch als Felis bengalensis bezeichnet, ist eine südost-asiatische Katzenart, die einen weiten Lebensraum bevölkert. Bengalkatzen kommen sowohl in tropischen Regenwäldern, als auch im Gebirge, bis unterhalb der Schneegrenze, in Halbwüsten und gemäßigten Wäldern vor. Da die Katzen auch gute Schwimmer sind, können diese auch auf kleineren Inseln angetroffen werden.

1963 kreuzte die Amerikanerin Jean Mill, die damals noch den Namen Jean Sudgen trug, erfolgreich eine Asian Leopard Cat (Felis bengalensis) mit einem schwarzen Hauskater. Aus dieser Verpaarung behielt sie ein getupftes Mädchen und kreuzte diese auf ihren Vater zurück. Aus dieser besagten Deckung erhielt sie einige schön gezeichnete Kitten. Ziel dieser Zucht war, eine Katze mit dem sanften verträglichen Wesen einer Hauskatze und dem wilden exotischen Aussehen einer Wildkatze - eben ein echter Wohnzimmerleopard. Leider musste sie aus privaten Gründen das Zuchtprogramm zunächst beenden.

Als in den 70er Jahren an der Universität von Kalifornien ein Genetikprogramm mit Asian Leopard Cats gestartet wurde, erhielt Jean Mill von Dr. Canterwill acht getupfte Weibchen aus der Studie. So startete sie in den 80ziger Jahren einen zweiten Versuch. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Seit dem Jahr 1983 können die BENGAL CATS (diesen Namen erhielt die Rasse von der TICA) in den USA bei der "The International Cat Association" registriert werden. 1986 war es dann soweit und die 1. Bengal Katze wurde einem großen Publikum und somit der Ã–ffentlichkeit auf einer TICA-Show vorgestellt. Zur Unterscheidung der wilden Katzenart von der Hauskatzenrasse werden die Wildtiere oft als ALC (Asiatic Leopard Cat) bezeichnet. Das Zuchtziel von Jean Mill ist zweifelsohne mittlerweile erreicht worden, findet man doch heute Bengal Cats mit wundervollem Rosettenmuster und mit echtem "Wildlook" und das bei wirklichem Schmusetemperament.

Die Bengal Cat von heute:

Die Bengalkatze wiegt zwischen 3 und 7 kg und kann eine Größe von 70 - 150 cm erreichen, wovon etwa 25 - 40 cm auf den Schwanz entfallen. Sie sind freundliche, neugierige, intelligente, gesprächige, sehr lebhafte und verspielte Katzen. Sind außergewöhnlich muskulös, dabei aber schlanke Katzen. Insbesondere bei den Katern ist man häufig recht überrascht, wie schwer sie sind, wenn man sie hochhebt. Bengal Cats lieben das Wasser und apportieren zum Teil sehr gerne ihr Spielzeug und unterscheiden sich durch ihre Laute von anderen Katzen. Ihr Gang erinnert sehr an einen kleinen Leoparden und ihre Sprünge sind enorm. Durch ihre Eleganz haben sie eine ganz besondere Ausstrahlung, die sie zu außergewöhnlichen Katzen macht.

Für die Haltung einer Bengal Cat benötigen Sie genügend Platz zum Rennen, Springen und Toben, sowie einen Kratzbaum zum Klettern und Krallen wetzen. Bengalkatzen sind hauptsächlich nachtaktive Tiere, die ein soziales Umfeld sehr schätzen und kinderlieb sind.

  • Typ: geschmeidige, muskulöse Katze mit wildkatzenartiger Athletik
  • Fell: kurz bis mittel, dichte, üppige und ungewöhnlich weiche Fellstruktur
  • Kopf: breit, keilförmig und weist runde Konturen auf, M-Form über den Augen
  • Körper: lang, kräftig, mittelgroß, robust, sehr muskulös
  • Schwanz: mittellang, dick, spitz zulaufend und hat eine abgerundete (meist dunkle) Spitze

Die Bengal Cat Zucht:

Nach der ersten Veröffentlichung bauten weitere Bangal-Katzenzüchter eine neue Blutlinie mit eigenen nicht verwandten ALC (Asian Leopard Cats) auf. So hat sich eine sehr breite Linienbasis ergeben, die es ermöglicht, enge Inzucht zu vermeiden und ebenfalls die Möglichkeit eröffnet, dass nicht jeder der gerne mit Bengal-Zucht beginnen möchte, erst wieder mühevoll den Weg über die ersten Generationen gehen muss.

Fellzeichnung:

Erlaubte und die häufigsten Farben sind Black (brown) tabbies, die Seal Points (snows) und die Silbernen. In den jungen Jahren der Verpaarungen und Einkreuzungen der verschiedenen Rassen wurden auch rezessive Gene miteingebracht hierzu kommt folgendes zum Tragen: Eine Variante der Langhaar-Bengalen.

Bei den Zeichnungen (Tabby) gibt es nur zwei verschiedene Grundmuster: Spotted und Marbled. Spotted kommt in verschiedenen Ausprägungen vor; mit Tupfen oder mit Ringen welche wiederum als resetted bezeichnet werden. Marbled ist genetisch gesehen wie das von der Hauskatze (classic oder blotched).


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